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Die homöopathische Arznei Bellis perennis - das Gänseblümchen

Auf dem Bild ist die homöopathische Arznei Bellis perennis als Pflanze zu sehen. Sie gehört zu den Verletzungsarzneien.

Ich möchte in meinem Blog über die Blumen, die auf den verschiedenen Seiten dieser Homepage erscheinen, schreiben und fange mit Bellis perennis an, welches auf der Startseite zu sehen ist.

Bellis perennis begegnet uns ab April den ganzen Sommer über auf den Wiesen und am Wegesrand. Der lateinische Name setzt sich zusammen aus bellus = schön und perennis = ausdauernd. Hahnemann nannte das Gänseblümchen "Tausendschönmasliebe". Geprüft wurde das Gänseblümchen allerdings nicht von Doktor Samuel Hahnemann, sondern später in großen Teilen von James Compton Burnett.

Merkmale der homöopathischen Arznei lassen sich schon anhand der Signatur erkennen. Obwohl sie in den Sommermonaten von vielen Menschen, die auf den Wiesen spazieren gehen, mit den Füßen niedergetreten wird, richtet sich das Gänseblümchen wieder auf und zeigt seine schöne Blüte, deshalb kann das Mittel bei zerschlagenem Gefühl angezeigt sein. Bellis perennis hat das Gefühl geschlagen worden zu sein.

Bellis perennis findet wie Arnica Anwendung bei Verletzungen, Verstauchungen, Prellungen und Hämatomen. Ebenso kann Bellis perennis bei verhärteten Hämatomen und Quetschungen verabreicht werden, hierzu zählen auch Quetschungen nach einer Mammographie.

Weitere Kennzeichen sind die Verschlimmerung durch Abkühlung im erhitztem Zustand oder auch das Trinken von kalten Getränken bei erhitztem Magen.


Quellen:

  • Phatak, S.R.: Homöopathische Arzneimittellehre. 2006
  • Seideneder, Armin: Mitteldetails der homöopathischen Arzneimittel; Band 1. 2015
  • Boger, C.M.: Synoptic Key zur homöopathischen Materia medica. 2012


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